Ein seltsames Hobby

Seit heute habe ich ein neues seltsames Hobby, nämlich „Renovieren”. Meine kleine 1er-WG ist in die Jahre gekommen und 39,1 % der Wohnfläche verlangen nach einem neuen Outfit. Heute habe ich nun angefangen den entsprechenden Wohnbereich auszuräumen um Platz zu schaffen. Nachmittag kam ein guter Kumpel vorbei und hat mir bei den schweren Sachen (Sofa und Schrank) geholfen.

Vorher hatte ich schon in einem anderen Raum die dortigen Möbel zusammengeschoben, damit Sofa, Schrank, Tische und Stühle vorübergehend dort untergebracht werden können. Morgen sind dann die ganzen Kleinteile dran – alles in Umzugkartons verpacken, die Blumen unterbringen und diverses technisches Equipment in Sicherheit bringen.

Das Auto – ein teures Hobby

Wenn man – so wie ich als Privatier – im Jahr nur 2.000 km mit dem Auto fährt, stellt man sich manchmal die Frage: Rechnet sich das eigentlich? Bei so einer geringen Jahres-km-Leistung sind die festen Kosten immens höher, als die Verbrauchskosten. So habe ich, als ich gestern den Wagen aus der Werkstatt (die jährliche Inspektion war fällig) abgeholt habe, mal die Kosten durchgerechnet. Herausgekommen ist folgendes:

• 40 % Versicherung und Steuer
• 35 % Wartung und Pflege
• 25 % Tanken

Das sind 75 % fixe Kosten und nur 25 % Verbrauchskosten. Dafür könnte ich in einem Jahr ca. 300 mal mit dem Bus oder ca. 100 mal mit dem Taxi fahren. Doch irgendwie sieht es blöd aus, wenn man seinen Kasten Bier mit dem Taxi einkauft.

Jedoch ist das Leben mit dem Auto bequemer und komfortabler. Das Auto – auch wenn es nur ein kleiner VW Polo ist – ist also für einen Privatier ein teures Hobby.

Dem Frühling entgegen

Bevor der Frühling kommt und die Outdoor-Saison beginnt, werde ich meine kleine 1er-WG renovieren. Das meiste Material ist schon eingekauft und wartet darauf, verarbeitet zu werden. Diese Woche ist also durch Vorbereiten, Schränke ausräumen und restliches Material kaufen geprägt. Nächste Woche wird dann losgelegt – Wohnung ausräumen, Decke und Wände streichen sowie Türen, Fensterrahmen und Fußleisten abschleifen und lackieren. Danach alles wieder einräumen und gleichzeitig den sogenannten Frühjahrsputz erledigen.

Also kann die geneigte Leserschaft in dieser Zeit nicht mit neuen Blog-Beiträgen rechnen. Doch zuerst ist Freitag das 6. Duisburger Blogger-Treffen angesagt. Ich bin dann zum ersten Mal dabei und freue mich schon riesig darauf.

Bilderbuchwetter

Am 2. Februar 2002 habe ich genüsslich im Biergarten meines Vertrauens in der Sonne gesessen und zusammen mit meiner Tochter (die an diesem Wochenende bei mir zu Besuch war) eine kühle Gerstenkaltschalte getrunken. Zwar ging das nicht hemdsärmelig sondern nur mit Jacke (die Temperatur betrug 15°C im Schatten, jedoch in der Sonne war es bedeutend wärmer) und ich habe diesen vorgezogenen Frühlingsbeginn angenehm im Gedächtnis behalten.

Und heute, am 11. Februar 2008, war es ähnlich sonnig und warm. Es ist Montag, ich muss nicht arbeiten und dann so ein Biergartenwetter – warme Sonnenstrahlen, ein laues Lüftchen und ein kühles Königs Pilsener – ein herrlicher Nachmittag.

Die ersten zaghaften Knospen an den Sträuchern habe ich im Volkspark auch schon gesichtet und alle Leute, die mir begegneten, hatten irgendwie ein Lächeln im Gesicht.

Weihnachtsputz

Der Haushalt in einer 1er-WG hat die unangenehme Eigenschaft, dass man alles alleine machen muss. Wenn die Hausarbeit erledigt ist, fängt das Staubwischen, Putzen, Waschen, bügeln usw. wieder von vorne an und schließlich ist in 10 Wochen Weihnachten. Da muss die Bude blitzeblank sein, denn die Kinder kommen ja vielleicht für 2 bis 3 Stunden zu Besuch. Deshalb habe ich in dieser Woche schon ‘mal begonnen den sogenannten Weihnachtsputz anzufangen – irgendwie muss ‘mal wieder Grund in die Bude. Das Wetter ist danach und so putze ich alle Fenster und bringe neue Fliegengitter an.

Wow – der Anfang ist gemacht und das gibt mir Hoffnung, dass es so weitergeht. Im Wohnzimmer muss ich noch die Deckenleuchte anbringen. Wird ja auch langsam Zeit, denn im Februar dieses Jahres habe ich das Wohnzimmer neu eingerichtet und die Deckenleuchte fehlt immer noch.

Und dann mache ich mir schon ‘mal Gedanken über das Weihnachtsmenü – etwas zwischen gutbürgerlich und Sterneküche.