Mein erstes Web-Projekt

Nach vielen Recherchen und Monate intensiver Arbeit, ist mein erstes Web-Projekt online.

Die Idee zu diesem Projekt ist entstanden, als ich feststellte, dass es viele Menschen gibt, die in einer sogenannten „1er-WG” leben. Im Internet fand ich bei meinen Recherchen zu diesem Thema überwiegend Sex-Angebote, Partnerbörsen und juristische Informationen.

Ich suchte jedoch ganz die banalen Dinge des Alleinlebens. Das gab mir den Anstoß, dieses Projekt mit dem Untertitel „Allein – was nun?” zu starten.

Das Projekt versucht, die „kleinen und großen“ Dinge des Alltags zweckmäßig zu organisieren, bei der Zeiteinteilung für Beruf, Haushalt und Freizeit zu helfen und positive Denkanstöße zur Erlangung der inneren Zufriedenheit zu geben.

Viele von mir geführte private Gespräche wurden neutral und anonym in dieses Web-Projekt eingebaut, da mein Eindruck war und ist, dass dieses Thema meist von den Betroffenen ganz allein im stillen Kämmerlein mehr erduldet als verarbeitet und bewältigt wird.

Subnotebook

Der Trend geht zum mobilen Zweit-Rechner und für Windows Vista sind mittlerweile auch alle wichtigen Treiber erhältlich. Deshalb habe ich mir nun ein 12 Zoll Subnotebook geordert mit Intel Core 2 Duo T7200, 2048 MB RAM, Intel GMA 950 Grafikchip, 120 GB Festplatte und Windows Vista Home Premium.

Nach einigen Schwierigkeiten mit DHL habe ich endlich mein neues Notebook erhalten. Das Handbuch hatte ich mir ja schon vorher online besorgt und dann ging’s los. Jetzt ist fast alles eingerichtet und ich bin mobil ohne Ende. Ich kann nun outdoor fernsehen, Musik hören, Bilder von der Kamera bearbeiten, Notizen erstellen, Dateien aus meinen Aktenkoffer bearbeiten oder surfen.

Wohnung

Nun sitze ich da, in einer übersichtlich eingerichteten Wohnung – mit Schlafcouch, Tisch, Regal und Kleiderschrank. Und es hatte sich in der Zeit, in der ich im Hotel wohnen musste, ein Berg schmutziger Wäsche angesammelt.

Also spuckte ich in meine Hände, bestellte mir im Versandhandel eine Waschmaschine und einen Kühlschrank. Nebenbei kaufte ich mir einen preiswerten (billigen) kartonverpackten Küchenblock und so ganz banale Haushaltsdinge, wie Waschpulver, Wäscheklammern, Bügeleisen, Bügelbrett, Kleiderbügel, Schlafsack, Decke, Glühlampen, Geschirrspülmittel, Spüllappen, Geschirrhandtücher, Kaffeemaschine, Plastikgeschirr, Plastikbesteck, Wecker, Staubsauger, Putzeimer, Schrubber, Aufnehmer, Fußmatte, Allzweckreiniger, Badreiniger, Toilettenreiniger, Toilettenpapier, Duschvorhang, Handtücher, Putzschwamm, Ledertuch, Staubtuch, Besen, Kehrblech, Handfeger, Schuhputzzeug, etc.

Im Laufe eines dreiviertel Jahres habe ich die Wohnung renoviert und noch einiges an Mobiliar angeschafft.

Kaputte Menschen

Neugierig wie ich bin, antwortete ich auf verschiedene Kontaktanzeigen und habe auch selbst Anzeigen aufgegeben. Im Laufe eines halben Jahres traf ich mich dann mit den ebenfalls suchenden Ladies: Erika, Gabi, Linda, Maria, Marlies, Ilona, Anna, Renate, Marlis, Sylvia, Cordula, Christa, Dagmar, Sigrid, Hannelore und Marita.

Bei meinen Begegnungen stellte ich fest, dass das Single-Dasein meist von den Betroffenen ganz allein im stillen Kämmerlein mehr erduldet als verarbeitet und bewältigt wird und dass es sehr viele kaputte Menschen gibt.