Fleißarbeit

Heute bei dem shayz Regenwetter habe ich mal vor die Türe geschaut und festgestellt, dass ein neues Jahr dort in Lauerstellung wartet. Zeit für mich, meine Excel-Dateien für 2010 zu erstellen. Es macht immer wieder Laune, wenn komplexe Formeln, Verknüpfungen und Abfragen dann auch richtig funktionieren.

Es ist zwar nicht unbedingt erforderlich, dass man den Haushalt mit Excel plant oder damit ein Haushaltbuch führt. Doch wenn man seine Programmierkenntnisse nicht verlernen möchte, ist es hilfreich die Einnahmen und Ausgaben über das ganze Jahr im Überblick zu haben. So kann man schon im Januar sehen, was Ende Dezember übrig bleibt und welche technischen Spielereien man sich wann leisten kann. Und jedes Jahr wird diese Excel-Kostenkontrolle weiter programmiert und komfortabler gestaltet.

2. Anlauf, einen Kaffee im Biergarten zu genießen

Erst Mittagessen, dann ein gutes Buch in der Hand und danach lesend einen Kaffee im Biergarten genießen – das ist eine nicht enden wollende Story. Gestern wurde ich bei solchen trivialen Tätigkeiten mächtig gestört.

Und heute?

Doch von Anfang an. Das Mittagessen war nach meinem Sinne, der anschließende Verdauungsspaziergang war wohltuend und der Kaffee im Biergarten meines Vertrauens hat wunderbar gemundet. Ich saß also (bei dem nicht so ganz sonnigem Wetter) draußen im Biergarten, schlug das Buch auf und genoss friedlich lesend meinen heißen Kaffee. Schon bald kündigte sich ein weiterer Gast an – ein junger Mann mit Hund, der alsbald sein Blackberry zur Hand nahm und lauthals zu telefonieren anfing, mindestens eine Stunde lang. Alle Leute im Biergarten mussten seine geistigen (nicht immer jugendfreien) Ergüsse des lautstarken Telefonierens zwangsweise über sich ergehen lassen. Nebenbei trank der Hund dieses jungen Mannes schlabbernd aus einem Trinknapf einen Teil des frisch gezapften Weißbiers. Zitat des jungen Mannes: Der Hund mag Bier. So weit, so gut, ganz normale Menschen um mich herum.

Der Himmel bewölkte sich immer mehr, so dass ich mit meiner interessanten Lektüre das Innere des Biergartens aufsuche und eine gutgezapfte Gerstenkaltschale bestelle. In meinem Augenwinkel sah ich so nebenbei, dass die ältere Dame stattlichen Ausmaßes von gestern im Außenbereich des Biergartens sich häuslich niederließ. Ein 5-minütiger dezenter Nieselregen war dann wohl der Anlass, dass alle, die draußen im Biergarten saßen, entweder das Weite suchten oder auch in den Innenbereich kamen.

Da war es mit der Gemütlichkeit vorbei.

Die dicke alte Tante ältere Dame stattlichen Ausmaßes kam auch in den Innenbereich und fing spontan an mich zuzutexten. Lesen war da für mich nicht mehr drin, eine penetrante Stimme aus dem Hintergrund, die nichtssagende Lebensgeschichten zum Besten gibt, ließ alle Konzentration von mir weichen.

Fazit: Es gibt immer ein zweites Mal im Leben und das ist nicht immer angenehm. Trotzdem freue ich mich auf den 3. Versuch im Biergarten meines Vertrauens kaffeetrinkend ein Buch zu lesen.

Zugelabert

Gestern, nach einem auswärtigen Mittagessen im Speiselokal meines geringsten Misstrauens, fuhr ich wie üblich zu dem kleinen Biergarten im Volkspark, um meinen Nachmittagskaffee zu genießen. Es waren zu dieser Zeit nur wenige Leute anwesend, die sich an den wärmenden Sonnenstrahlen bei einem Kalt- oder Warmgetränk erfreuten.

Als ich so relaxt in die Gegend schaue, kommt eine ältere Dame stattlichen Ausmaßes mit dem Fahrrad an, stellt ihr Rad (mit Tiefeinstieg) an den nächstgelegenen Baum ab, verschaffte sich zielsicher einen Überblick und schreitet in den Biergarten. Wie schon gesagt, es waren nur wenige Leute anwesend – ein Rentnerehepaar, das sich eine Pause von ihrer Radtour gönnte, ein buchlesender junger Mann und ich natürlich – 3 Tische besetzt und der überwiegende Teil der Tische frei.

Und was macht die korpulente Dame?

Sie setzt sich doch ausgerechnet an meinem Tisch, labert mir Kottelets an die Ohren und erzählt mir ihre Lebens- und Krankengeschichte und die Lebens- und Krankengeschichten aller ihrer Bekannten.

Mit dem entspannten Genießen meines Kaffee’s war es schlagartig vorbei. Das Leben ist eins der Schwersten. Da hilft nur eins – austrinken, bezahlen und fluchtartig das Gelände verlassen. Morgen starte ich nochmal einen Anlauf, einen Kaffee in diesem Biergarten zu genießen – und die Betonung liegt auf genießen.

Der »olle Osel« twittert jetzt auch

Wie man unschwer an der Sitebar in diesem Blog erkennen kann, habe ich mich von dem Hype Twitter anstecken lassen, siehe twitter.com/ollerOsel. Da kann ich auf die Schnelle Gedanken und Notizen loswerden und auch von unterwegs berichten. Bisher habe ich das twittern als recht spannend empfunden und werde durch das Verfolgen von anderen Tweets auf interessante Websites aufmerksam gemacht.

Mal sehen, wie sich meine Nutzung dieser Kurzbeiträge in Zukunft entwickelt.

Repariert und aufgerüstet

Heute habe ich endlich meinen Rechner aus der Reparatur wieder abholen können. Nach einem Totalausfall des Netzteils (wobei auch diverse andere Sachen etwas abbekommen haben) habe ich die Gelegenheit genutzt, um gleichzeitig die Technik (Mainbord, CPU und RAM) aufzurüsten.