Das Auto – ein teures Hobby

Wenn man – so wie ich als Privatier – im Jahr nur 2.000 km mit dem Auto fährt, stellt man sich manchmal die Frage: Rechnet sich das eigentlich? Bei so einer geringen Jahres-km-Leistung sind die festen Kosten immens höher, als die Verbrauchskosten. So habe ich, als ich gestern den Wagen aus der Werkstatt (die jährliche Inspektion war fällig) abgeholt habe, mal die Kosten durchgerechnet. Herausgekommen ist folgendes:

• 40 % Versicherung und Steuer
• 35 % Wartung und Pflege
• 25 % Tanken

Das sind 75 % fixe Kosten und nur 25 % Verbrauchskosten. Dafür könnte ich in einem Jahr ca. 300 mal mit dem Bus oder ca. 100 mal mit dem Taxi fahren. Doch irgendwie sieht es blöd aus, wenn man seinen Kasten Bier mit dem Taxi einkauft.

Jedoch ist das Leben mit dem Auto bequemer und komfortabler. Das Auto – auch wenn es nur ein kleiner VW Polo ist – ist also für einen Privatier ein teures Hobby.

Dem Frühling entgegen

Bevor der Frühling kommt und die Outdoor-Saison beginnt, werde ich meine kleine 1er-WG renovieren. Das meiste Material ist schon eingekauft und wartet darauf, verarbeitet zu werden. Diese Woche ist also durch Vorbereiten, Schränke ausräumen und restliches Material kaufen geprägt. Nächste Woche wird dann losgelegt – Wohnung ausräumen, Decke und Wände streichen sowie Türen, Fensterrahmen und Fußleisten abschleifen und lackieren. Danach alles wieder einräumen und gleichzeitig den sogenannten Frühjahrsputz erledigen.

Also kann die geneigte Leserschaft in dieser Zeit nicht mit neuen Blog-Beiträgen rechnen. Doch zuerst ist Freitag das 6. Duisburger Blogger-Treffen angesagt. Ich bin dann zum ersten Mal dabei und freue mich schon riesig darauf.

Bilderbuchwetter

Am 2. Februar 2002 habe ich genüsslich im Biergarten meines Vertrauens in der Sonne gesessen und zusammen mit meiner Tochter (die an diesem Wochenende bei mir zu Besuch war) eine kühle Gerstenkaltschalte getrunken. Zwar ging das nicht hemdsärmelig sondern nur mit Jacke (die Temperatur betrug 15°C im Schatten, jedoch in der Sonne war es bedeutend wärmer) und ich habe diesen vorgezogenen Frühlingsbeginn angenehm im Gedächtnis behalten.

Und heute, am 11. Februar 2008, war es ähnlich sonnig und warm. Es ist Montag, ich muss nicht arbeiten und dann so ein Biergartenwetter – warme Sonnenstrahlen, ein laues Lüftchen und ein kühles Königs Pilsener – ein herrlicher Nachmittag.

Die ersten zaghaften Knospen an den Sträuchern habe ich im Volkspark auch schon gesichtet und alle Leute, die mir begegneten, hatten irgendwie ein Lächeln im Gesicht.